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Umwelt & Holz


Holz isoliert viermal so gut!
Der Holzbau unterscheidet sich von anderen Bauweisen u. a. dadurch, dass hier ein Baustoff eingesetzt wird, der aus der Natur unverändert übernommen und vielen Anforderungen gerecht wird.
Es gibt keinen anderen Baustoff, der gleichzeitig für statische Zwecke, Dämmung, Oberfläche, Einrichtung, Böden, Türen, Treppen, etc. verwendet wird und dabei jeweils eine Spitzenposition einnimmt. Ausserdem: je massiver Holz im Haus eingesetzt wird, desto besser entfalten sich die wohnklimatischen Eigenschaften.

Im Zeitalter unbegrenzter Möglichkeiten der Herstellung künstlicher Baustoffe (die in vielen Anwendungen auch ihre Berechtigung haben) geht die Harmonie mit den Stoffen, die wir erleben verloren. Holz hat sich seit Menschengedenken bewährt und warum soll es jetzt, oft auf Kosten der Qualität durch künstliche Baustoffe ersetzt werden, wo die Vorteile doch nach wie vor auf der Hand liegen? Holz ist der beste Baustoff: elastischer als Beton, druckfester als Ziegel, hitzebeständiger als Baustahl, zug- und reissfest.

Holz ist ein unveränderter, natürlicher Rohstoff, wirkt antistatisch, erzeugt eine hohe thermische Behaglichkeit und erhält das natürliche elektrische und magnetische Strahlungsfeld. 

Nadelholz hat etwa die halbe Wärmespeichereigenschaft bei ca. ein Viertel der Wärmeleitfähigkeit im Vergleich zu Ziegel (HLZ). Die Wärmeaufnahme- kapazität ist um gut das doppelte höher, die Auskühlgeschwindigkeit ist nur nahezu halb so schnell und der Temperaturverlust ist um gut das vierfache niedriger. Das bedeutet, dass Holz vier mal so gut isoliert, halb so viel Wärme speichert, aber schneller warm wird und langsamer abkühlt, sowie um ein vielfaches oberflächenwärmer empfunden wird - kurzum der bessere Baustoff für das Wärmeempfinden ist.


Verbaut man also viel Holz, wird Wärmedämmung und Wärmespeicherung optimiert. Hinzu kommt, dass Holz Wasserdampf bindet und so Verluste durch gewolltes und ungewolltes Lüften verringert, aber Überschuss durch Diffusion nach außen leitet, also für ein ausgeglichenes Dampfklima sorgt und gleichzeitig aber auch Durchfeuchtung verhindert. Holz kann z. B. ca. 15 mal so viel Dampf speichern (je kg) wie Ziegel. Holz leitet durch Hygroskopizität und Kapillarwirkung Wasser in flüssiger Form, während es durch Diffusion Wasserdampf transportiert. Wenn sich Tauwasser bei der Diffusion bildet, wird dieses kapillar zur Oberfläche weitergeleitet und verdunstet. Holz vermeidet also Bauschäden durch Feuchte.

Auch das Wissen um die Natürlichkeit des Holzes erzeugt Behaglichkeit. Denn Holz ist ein nachwachsender Rohstoff und weist daher eine ausgeglichene Ökobilanz vor. In der Produktion des Hauses benötigt man bei Holz wesentlich weniger Energie als bei konventionellen Baustoffen.




Wissenswertes zum Thema Formaldehyd

Formaldehyd entsteht als Abbauprodukt in der Natur sowie als Produkt einer unvollständigen Verbrennung und ist vor allem in Autoabgasen und im Tabakrauch sowie in den Fotooxidantien des Sommersmogs in höheren Konzentrationen vorhanden.
Industriell wird es als Grundstoff für Kunststoffe eingesetzt ebenso bei der Holzverarbeitung als Klebstoff bei Sperrholz- und Spanplatten, in der Bauindustrie als Wärmedämmung, in der Textilindustrie zur "Knitterfrei- und Pflegeleicht-Ausrüstung" sowie in der Landwirtschaft und Nahrungsmittelindustrie als Konservierungsmittel. Formaldehyd findet als Desinfektionsmittel Verwendung und ist darüber hinaus in Kosmetika, Körper- und Mundpflegemitteln sowie teilweise in Farben, Lacken und Teppichböden enthalten.

Die Schäfer Holzbau AG, verwendet auf  Wunsch formaldehydfreie Platten, standardmässig verwenden wir Platten mit dem Gütesiegel Lignum 6.5.

Grundsätzlich gilt, dass naturbelassenes Holz kein Formaldehyd an die Umwelt abgibt.




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